Körperspende

Selten genutzt wird die Möglichkeit der Körperspende. Noch zu Lebzeiten entscheidet ein Mensch, dass sein Körper nach seinem Ableben der Wissenschaft zur Verfügung gestellt wird.

Der Spender vermacht seinen Leichnam einen medizinischen Institut, wo dieser meistens der Ausbildung der Medizinstudenten dient. Er klärt bereits vor seinem Ableben, welches Institut die Körperspende annimmt. Es ist Hinterbliebenen nicht erlaubt, diese Erlaubnis zurückzuziehen oder den Körper ohne vorliegende Einverständiserklärung des Verstorbenen einem Institut zu überlassen.

Früher war es üblich, dass die Institute Die anfallenden Kosten übernehmen. Heute müssen sich der Verstorbene oder seine Hinterbliebenen selber um die Finanzierung kümmern. Dies kann durch ein Sparbuch zugunsten des Instituts oder eine Sterbegeldversicherung geschehen. Das medizinische Institut kann die Annahme der Spende ansonsten ablehnen.

Ebenso kann das Institut auf die Körperspende verzichten, wenn der Leichnam durch schwere Verletzungen beschädigt wurde oder der Verstorbene einer scheren Krankheit erlegen ist.

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der Körper nicht mehr für medizinische Zwecke benötigt wird. In der Regel werden die Überreste auf einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt und finden dort ihre letzte Ruhe.